Tag 6: „Steller“ für Fotoalben mit Story – AdvenTOOLender 2018

Herzlichen Willkommen zum sechsten Türchen des AdvenTOOLender! Schön, dass du mit dabei bist. An diesem Tag möchte ich dir das Tool „Steller“ vorstellen. Mit ihm kannst du digitale Fotoalben erstellen und damit eine Geschichte erzählen. Das ist die erste App, die ich dir in dieser Adventskalender-Reihe zeige.

Beispiel: Rückblick auf die 2. ADD ON

In diesem Jahr haben wir die Game-Konferenz ADD ON an der Hochschule Harz zum zweiten Mal veranstaltet. Mit Steller gebe ich dir einen kleinen Einblick in das Event:


Wenn du das Ganze komplett durchgeblättert hast, hast du ebenfalls die News gelesen: In 2019 gibt es die dritte ADD ON! Wir organisieren die Game-Konferenz wieder in Wernigerode. Save the Date: 1. und 2. Juni 2019. Und: Seit heute ist der Ticketverkauf gestartet! Die Tickets und auch alle weiteren Infos findest zu hier: „Homepage ADD ON

Geeignete Themen

Gerade, wenn du viele Fotos zu einem Thema hast und mit diesen eine Geschichte erzählen möchtest, macht „Steller“ Sinn. Auch für chronologische Erzählungen und Beschreibungen eignet sich dieses Tool. Mögliche, journalistische Themenideen: Event-Berichterstattung, Verlauf eines Fußballspiels, Vorstellung der Redaktion mit Fotos, Politiker mit Zitaten.

Ungeeignete Themen

Sobald du keine Fotos oder Videos (max. 15 Sekunden Länge) hast, funktioniert das Tool nicht. Einfache News, die eher aus dem Küchenzuruf, also einer Hauptschlagzeile und nicht mehr Content bestehen, es also keinen weiteren Hintergrund gibt.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt wird es Zeit, dass ich dir zeige, wie du selbst so ein digitales Fotoalbum bauen kannst. Du bekommst das ganz leicht hin, wenn du diese Schritte befolgst:

1.) Lade dir als erstes die App „Steller“ auf dein Smartphone oder Tablet. Sie ist sowohl für IOS als auch Android erhältlich und ist kostenlos.

2.) Öffne die App auf deinem Endgerät. Dann musst du dich anmelden. Dafür hast du verschiedene Optionen, wie beispielsweise via E-Mail, Twitter oder Facebook. Ich habe mich für Twitter entschieden. Danach siehst du den Hauptscreen mit bereits von Usern erstellten Beispielen (siehe Foto 1). Klicke unten auf das Plus-Zeichen, um dein erstes, eigenes „Steller“ zu realisieren.

3.) Dann musst du dich für ein Thema entscheiden. Das meint das Design. Ich habe mich für „North“ entschieden. Da gibt es noch einige weitere Möglichkeiten (siehe Foto 2).

4.) Im nächsten Schritt musst du die Fotos auswählen, die du nutzen möchtest. Aber Achtung: Wähle sie am besten in der bereits richtigen Reihenfolge aus. Bei der Arbeit damit, die als nächstes im Dashboard erfolgt, kannst du nicht einfach Bilder hin- und herschieben. Das ist bisschen unintuitiv. Dein Foto kann maximal 20 Seiten haben, dementsprechend kannst du insgesamt 20 Fotos/Videos auswählen. Videos können maximal 15 Sekunden lang sein.

5.) Jetzt bist du im Dashboard angekommen und siehst deine vorab ausgewählten Medien auf einzelne Seiten platziert (siehe Foto 3). In der Leiste unten siehst du drei Symbole. Das linke zeigt die möglichen Layouts. Für jeder der Seiten kannst du ein eigenes Layout auswählen. Im Beispiel oben siehst du schon ein paar Möglichkeiten. Hinweis: Solltest du einen Text auf der Seite haben wollen, musst du ein Layout mit Text drauf auswählen. Klingt banal, aber Text lässt sich nicht separat hinzufügen. Das mittlere Symbol ermöglicht es dir, dein Fotoalbum um weitere Seiten zu ergänzen, solltest du die 20 nicht schon erreicht haben. Wie viele Seiten du aktuell hast, siehst du im dritten Symbol (rechts in der Leiste).

6.) Jetzt bearbeitest du jede Seite einzeln. Dafür entscheidest du dich als erstes immer für ein Layout. Tippst du ein Bild an, kannst du es zurechtschneiden oder durch ein anderes Bild aus deiner Mediathek ersetzen. Auf das Textfeld des Layouts tippst du auch einfach, um ihn zu ändern. Sollte der Text zu lang für das Feld sein, erscheint rechts eine Scroll-Leiste, sodass du ihn komplett lesen kannst.

7.) Solltest du zufrieden mit deinem Layout sein, klicke oben rechts auf „Vorschau“. Dann setzt diese Buch-Blätter-Effekt ein und du kannst dir das Ganze anschauen. Tippe danach entweder auf „zurück“, wenn du weiter bearbeiten möchtest, oder auf „veröffentlichen“. Durch das Veröffentlichen erscheint dein „Steller“ in deiner „Geschichten“-Übersicht (siehe Foto 4). Wenn du jetzt auf deine Geschichte klickst, hast du die Möglichkeit, sie in deinen sozialen Netzwerken zu teilen. Solltest du den Embed-Code benötigen, weil du dein „Steller“ in deine Homepage einbetten willst, musst du dich auf der Steller-Homepage mit deinen Zugangsdaten einloggen. Dort siehst du ebenfalls deine Geschichten-Übersicht, hast aber zusätzlich die Möglichkeit, den Embed-Code zu generieren.

Weitere Beispiele

Hier findest du drei von mir ausgewählte Beispiele, die andere User auf der Steller-Plattform veröffentlicht haben:





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Du hast noch Fragen zu Steller, Feedback zum AdvenTOOLender oder ein bestimmtes Tool, das ich neben der Adventskalender-Aktion Schritt-für-Schritt erklären soll? Immer her damit! Entweder als Kommentar unter diesen Blog-Eintrag, per E-Mail (johanna.daher@gmx.de), via Kontaktformular oder über die sozialen Kanäle.