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Das bedeuten diese 33 Abkürzungen im Journalismus

CvD, TR, Mic und 3F3A – klingt kryptisch für dich? Kein Problem! In diesem Artikel erfährst du, was diese und 29 weitere journalistische Abkürzungen bedeuten.

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Kategorie 1: Personen

Der bereits genannte CvD” ist der “Chef vom Dienst. Er hat das Sagen in der Redaktion, behält den Überblick, nimmt alle Beiträge ab und koordiniert die Themen und dazugehörigen Autoren. Außerdem ist er häufig Teil der Chefredaktion. Je nach Unternehmensstruktur und Verfügbarkeit der Mitarbeiter, übernimmt seine Aufgaben ein Redakteur. Dann ist vom „RvD“ – also „Redakteur vom Dienst“ – die Rede.

Enorm wichtig für die Unterstützung des CvD und der gesamten Redaktion: derRedAssi“ (Redaktionsassistent). Je nach Medienhaus können die Aufgaben variieren, in der Regel koordiniert er Termine und Konferenzen, bearbeitet die E-Mails, unterstützt bei der Planung und ist Ansprechpartner mit administrativen Aufgaben, wie Materialbeschaffung und Bearbeitung der Rechnungen.

Ebenfalls Teil des Teams ist bei Medienhäusern mit Radio ein „HvD“ -„Hörer vom Dienst“ . Er verfolgt die Sendung, hört sich die Moderationen und Beiträge an und notiert, ob alles reibungslos umgesetzt wurde, beispielsweise Übergänge von Moderation und Lieder. Er verfasst dabei häufig ein Schreiben, das er den beteiligten Personen, wie Moderatoren und Nachrichtensprecher als Feedback geben kann.

Wegen der vielen „…vD“-Abkürzungen, kosiert aus Spaß auch der „DvD“ von dem beispielsweise Twitter-Userin Gudrun Edhofer schreibt – also der „Depp vom Dienst“ . Hinweis dazu: Via Social Media (Twitter und Instagram) habe ich nach Abkürzungen gefragt.

Zwei weitere Berufsbezeichnungen, die an dieser Stelle genannt werden sollen, sind der VJ“ (Videojournalist) und der „TR“ (Tagesreporter). Ein Tagesreporter kann bei seinen Aufgaben als VJ tätig sein, sobald er Videomaterial auf seinen Terminen dreht. Sein Job ist es, mindestens ein tagesaktuelles Thema umzusetzen. Je nach Redaktion ist das dann in geschriebener Form, mit Tönen und/oder Videosequenzen. Der VJ zeichnet sich dadurch aus, dass er alleine, also ohne Filmteam, unterwegs ist, selbst schneidet und die journalistischen Beiträge produziert.

Kategorie 2: Formate

Glosse, Kommentar, Nachricht und Co.; Im Journalismus gibt es einige klassische Formate. Manche, wie die Insta-Story, „Thema des Tages“ via WhatsApp und so weiter kommen mit der Digitalisierung hinzu. Einige Formate, die schon länger Teil der journalistischen Berichterstattung sind, werden abgekürzt. Ein Überblick über manche von ihnen:

Kategorie 3: Für Beiträge

Die nächste Abkürzung wurde in diesem Artikel bisher nur umschrieben, um ihn jetzt nennen zu können: der „O-Ton“ ( „Originalton“ ). Genau das sind die Töne, in denen Experten und Protagonisten zu Wort kommen, die vor allem via Interview aufgezeichnet wurden. Diese O-Töne werden häufig in Beiträgen mit Einspielern (BmE) und Kollegengesprächen (KG) verwendet.

Besonders beliebt bei Online- und Zeitungsartikeln: Die „BU“ ( „Bildunterschrift“ ), die beschreibend unter einem Foto steht. Darin enthalten ist die Bildquelle – also wer das Foto gemacht hat – und wer oder was auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem wird die „Zwischenüberschrift“ , die für Struktur, Gliederung und Orientierung sorgt, in manchen Redaktionen als „Zwieti“ abgekürzt. Das ist auch sinnvoll, weil Artikel recht lang sein und unterschiedliche Teile (z.B. Interview, Reportage, 3F3A etc.) besitzen können. Einer dieser Teile kann auch der „HiGru„, also der „Hintergrund“ , sein. In Zeitungen befinden er sich oft in extra abgesetzten Kästen, die erklärende Informationen zum Thema liefern. Der Hintergrund sorgt für Einordung und bietet eine Wissensgrundlage für den restlichen Artikel.

Neben selbstgeführten Interviews, eigenen und investigativen Recherchen, bietet die „PM“ ( „Pressemitteilung“ ) einen wichtigen Ausgangspunkt für Informationen. An eine PM, die häufig von Organisationen, Unternehmen und Vereinen, versendet wird, schließt sich dann die Recherche, Nachfrage und Co. des Journalisten an, bis der fertige Artikel/Beitrag veröffentlicht wird. Ebenso wird mit der „PK“ ( „Pressekonferenz“ ) verfahren, zu der diese Institutionen einladen, um ihre neusten Nachrichten und Informationen zu verkünden.

Kategorie 4: Nachrichten-Agenturen

Eine wichtige Informationsquelle sind Nachrichten-Agenturen. Diese gibt es weltweit, sie teilen in sekundenschnelle viele News über ihre Portale. In den Redaktionen laufen sie meistens gesammelt ein, so dass sich die Redakteure einen Überblick über die Nachrichtenlage verschaffen können. Je nach Ort, wo die Agentur sitzt, für welche Region sie zuständig und auf welches Themengebiet sie spezialisiert ist, unterscheidet sich ihre Nachrichtenauswahl. Das hier sind einige der geläufigsten mit ihren Abkürzungen:

Kategorie 5: Sonstiges

Natürlich gibt es noch viele weitere Abkürzungen, fünf weitere möchte ich dir in diesem Artikel noch weitergeben: der Hörfunk“ – also Radio, wird mit „HF abgekürzt. Um Hörfunk- und Fernsehsendungen auch extern aufzeichnen und produzieren zu können, gibt es sogenannte mobile Ü-Wagen“ ( „Übertragungswagen“ ). Um im Radio die Moderation zu machen und Nachrichten einzusprechen, wird ein „Mic„, also „Microfon„, benötigt. Und werden beispielsweise in einem Online-Artikel sowohl die Radio-Töne, als auch das Fernsehmaterial verwendet, ist von Multimedia“ ( „MM“ ) die Rede.

Die Medienhäuser sind unterteilt in privat und „öffentlich-rechtlich“ ( „ÖR“ ). Welche Unterschiede es zwischen den beiden gibt, und was sie ausmacht, ist ein eigener Artikel für sich. Bis ich den geschrieben habe, kannst du hier beim WDR weiterlesen: „Das duale Rundfunksystem“

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Und zwar die Abkürzung „KI“ für „Künstliche Intelligenz“: Wie du die im Journalismus als hilfreiches Tool einsetzen könntest habe ich dir hier mit Hilfe von 100 Ideen notiert.

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